Velgast, Stralsund (ots)

Gestern Abend (09.08.22) endete eine Zugfahrt für vier Reisende auf dem Bahnhof Velgast. Die Gruppe soll bereits auf ihrer Fahrt von Stralsund nach Velgast laut und aggressiv aufgetreten sein, dabei herumgepöbelt und andere Reisende belästigt haben. Selbst nach mehrfacher Aufforderung des Unterlassens durch das Zugpersonal kamen diese dem nicht nach, sodass die Bundespolizei aus Stralsund zum Einsatz gerufen wurde musste.

Nach Eintreffen der Bundespolizisten auf dem Bahnhof Velgast stand die Personengruppe bestehend aus drei polnischen Staatsangehörigen (25,25,21 Jahre) und einem 50-jährigen Deutschen bereits auf dem Bahnsteig mit samt ihrem Reisegepäck.

In der ersten Befragung wird bekannt, dass die Personengruppe aufgrund ihres Verhalten von der Fahrt ausgeschlossen wurde. Hierbei kam es zwischen den Männern und dem Zugpersonal sowie Mitarbeitern der Deutschen Bahn Sicherheit zu einem Handgemenge. Dabei steckten die Männer immer wieder ihre Armen in die sich schließende Zugtür, um die Weiterfahrt des Zuges zu unterbinden.

Während der Befragung nahmen die Beamten bereits starken Alkoholgeruch bei der Reisegruppe war. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab, bei einem der jungen Männer 2,74 Promille. Auch die anderen Männer zeigten nach dem Atemalkoholtest, dass sie genügend getrunken hatten.

Die Bundespolizei Stralsund ermittelt nun wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch.

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