Am Mittwoch, dem 01.09.2021 gegen 03:00 Uhr sollte in der Arnold-Zweig-Straße in Stralsund ein Pkw Audi einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.

Als die Polizeibeamten dem Fahrzeugführer ein Signal zum Anhalten gaben, beschleunigte der 36-jährige Deutsche nach ersten Erkenntnissen sein Fahrzeug und flüchtete augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Maxim-Gorki-Straße. Nach derzeitigen Aussagen kam es hierbei bereits beinahe zu einem Unfall mit einem entgegenkommenden Pkw.

Nach aktuellen Erkenntnissen beschleunigte der 36-jährige Stralsunder sein Fahrzeug während der Flucht auf über 140 km/h. In einer scharfen Rechtskurve der Großen Parower Straße verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr geradeaus über einen Bordstein, kollidierte frontal mit einem großen Stein und stieß anschließend gegen einen parkenden Pkw Audi. Der Stein wurde durch den Aufprall des Audi etwa 40 Meter durch die Luft geschleudert und prallte gegen eine Straßenlaterne.

Bei dem Unfall verletzten sich der Fahrzeugführer sowie die 36-jährige deutsche Mitfahrerin schwer. Der 41-jährige deutsche Beifahrer wurde leicht verletzt. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gefahren.

Der Fahrzeugführer war vermutlich nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,32 Promille. Daraufhin erfolgte eine Blutprobenentnahme. An den beteiligten Fahrzeugen entstand infolge der Kollision Totalschaden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf über 21.000 Euro geschätzt.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und verbotenen Kraftfahrzeugrennens erstattet.

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