Gestern Abend (22.08.22) wurde ein Reisender im Zug auf der Strecke von Stralsund nach Rostock auf sein nicht korrektes Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen und angesprochen. Daraufhin riss sich der sofort aggressiv reagierende Mann die auf dem Kinn sitzende Maske vom Gesicht und lehnte jegliche Gespräche mit den Bundespolizisten ab.

Auch die anschließende Aufforderung seine Ausweisdokumente vorzuzeigen verweigerte der 20-jährige Mann. Selbst der Belehrung und mehrfachen Androhung der Durchsuchung zum Auffinden von Identitätsdokumenten ignorierte der Heranwachsende. Er sprang nun schreiend auf und versuchte nach einem der Beamten zu greifen. Diesen Angriff konnte der Beamte abwehren und brachte den Angreifer in der Regionalbahn zu Boden. Anschließend wurden dem guineischen Staatsangehörigen die Handfesseln angelegt. Hierbei beleidigte er mehrfach die Beamten aus Stralsund und spuckte ins Abteil. Mit Ankunft der Regionalbahn auf dem Hauptbahnhof Rostock wurde der 20-jährige Guineer mit Unterstützung durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock zur Dienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann gegen Mitternacht aus dem Gewahrsam entlassen.

Verantworten wird er sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung, sowie den Verstößen der Verweigerung der Angaben zur Person, dem Infektionsschutzgesetz und der Verunreinigung einer Bahnanlage.

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