Gestern (15.08.2022) erhielt die Polizei erneut Kenntnis von zwei Betrugsstraftaten, bei denen ein finanzieller Nachteil entstanden ist.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand rief bereits am Sonnabend, dem 13.08.2022 ein Mann in einem Supermarkt in Stralsund an und gab sich als Mitarbeiter der Zentrale aus. Er gab an, Gutscheinkarten aus dem Sortiment überprüfen zu wollen und verlangte von einer deutschen Mitarbeiterin die Herausgabe der jeweiligen Codes für die Freischaltung der Karten. Die Frau machte auf insgesamt zehn Gutscheinkarten verschiedener Anbieter die Codes frei und teilte sie dem Anrufer mit. Erst später bemerkte sie, dass es sich um einen Betrug handelte. Der Gesamtschaden beträgt knapp 2.000 Euro.

Auch über den Messenger-Dienst „WhatsApp“ waren Betrüger am 15.08.2022 erneut erfolgreich. Bereits am Sonntag, dem 14.08.2022 erhielt ein 80-jähriger Deutscher eine Nachricht von einer ihm unbekannten Nummer. Der Absender gab sich als sein Sohn aus und teilte mit, dass er eine neue Telefonnummer habe. Der Senior aus Berlin speicherte diese Nummer in seinem Telefon ab. Am Montag, dem 15.08.2022 bat der vermeintliche Sohn um Überweisung eines Betrages in Höhe von 3.490 Euro auf ein litauisches Konto. Der 80-Jährige begab sich zu seiner Bank und überweis das Geld. Als er seinen Sohn erreichte, teilte der ihm mit, dass er nicht um Geld gebeten hat. Daraufhin erstattete er bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten Strafanzeige.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

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