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Stralsund (ots)

Am Samstagabend (05.09.2020) verhielt sich ein Reisender in der Regionalbahn von Stralsund nach Sassnitz gegenüber dem Zugbegleiter äußerst aggressiv, sodass die Bundespolizei hinzugezogen werden musste.

Bereits zum Zeitpunkt der Fahrscheinkontrolle wurde der Mann aufgefordert einen Mund-Nasenschutz aufzusetzen, dies verweigerte er sowohl durch Beleidigungen als auch durch Drohungen gegenüber dem Zugbegleiter. Beim nächsten Zughalt auf dem Bahnhof Rügendamm stiegen Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund ein und unterstützten den Zugbegleiter. Auch in deren Gegenwart weigerte sich der 38-jährige Mann der Trageaufforderung nachzukommen. Daraufhin wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt und er aufgefordert den Zug zu verlassen. Auf diese Aufforderung reagierte er gegenüber einem Beamten mit einem Faustschlag, welcher aber den Beamten nicht daran hinderte, den Mann aus dem Zug zu bringen. Auf dem Bahnsteig beleidigte er die Beamten weiter und sprang dann in das Gleisbett. Erst nach mehrmaliger Aufforderung kehrte der Mann auf den Bahnsteig zurück.

Mit diesem Verhalten muss sich der Mann nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch sowie wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern und der Eisenbahnbetriebsordnung verantworten.

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