Heute (02. September) hat die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig den Beschluss gefasst, einen auf dem Gelände der Volkswerft bisher zumeist stillstehenden Kran zu verkaufen. Der Hafenmobilkran Liebherr LHM 500 war aufgrund seines enorm hohen Eigengewichts von 465 Tonnen und der größtenteils ungeeigneten Bodenbeschaffenheit auf dem Werftgelände kaum nutzbar. Wegen seines ebenfalls enorm hohen Kraftstoffverbrauchs sowie der damit verbundenen Betriebskosten und Umweltrisiken stand nach Übernahme der Flächen durch die Stadt schnell fest, dass der Kran veräußert werden sollte. Hinzu kommt, dass die neuen Pächter sich ihre Infrastruktur in Abhängigkeit von den jeweiligen Erfordernissen selbst schaffen und dafür natürlich auch Platz gebraucht wird.
Vorgeschaltet war dem Beschluss ein Bieterverfahren, welches gestern (01. September) endete. Die Dringlichkeit der Sitzung ergab sich aus der nur 24-stündigen Bindefrist der Auktion – bei gleichzeitiger Zustimmungspflicht durch die Bürgerschaft. Ein Abwarten bis zur nächsten regulären Sitzung Ende September war somit ausgeschlossen.
Der Höchstbietende erhielt nun den Zuschlag. Die Einzahlung fließt zu 100 Prozent in den weiteren Betrieb der Volkswerft.
Ein weiterer großer Kran namens „Möwe 2“ steht noch auf dem südlichen Teil der Volkswerft. Er soll später aufwändig saniert, seinen festen Platz als Denkmal im Hafenbereich bekommen und somit künftig die Stralsunder Stadtsilhouette bereichern.

Der Hafenmobilkran Liebherr LHM 500, der jetzt verkauft wurde,  wiegt 465 Tonnen.
Bild: Hansestadt Stralsund | Pressestelle
Der Kran „Möwe 2“ soll später aufwändig saniert, seinen festen Platz als Denkmal im Hafenbereich bekommen und somit künftig die Stralsunder Stadtsilhouette bereichern.
Bild: Hansestadt Stralsund | Pressestelle

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