Derzeit von der Bürgerschaft beauftragt, kann die Hansestadt Stralsund jetzt den Beschluss umsetzen, die Stadt mit Sirenenwarnanlagen auszustatten. Dafür hatte sie eine Förderung aus dem “Sirenenförderprogramm” des Bundes beantragt, inzwischen ist die Förderung eingetroffen, nach Ausschreibung wurde eine Fachfirma mit der Lieferung und betriebsfertigen Montage von 18 Sirenen auf Gebäuden und 2 Mastsirenen und deren Sirenensteuerungen beauftragt. Die Ansteuerung der Anlagen erfolgt durch die Leitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen im Falle der Warnung der Bevölkerung vor einer Katastrophe oder Großschadenlage. Nicht vorgesehen – wie in kleineren Gemeinden -sind die Sirenen für die Alarmierung der Feuerwehr. Eine Simulation hat ergeben, dass mit 20 Sirenenstandorten eine flächendeckende Warnung der Bevölkerung in allen Stadtteilen gewährleistet werden kann. Bei Gesamtkosten von 392.000 Euro beträgt die Förderung durch den Bund 230.000 Euro. In diesen Tagen startete die Montage der Anlagen, die Fertigstellung aller Anlagen ist für das vierten Quartal dieses Jahres geplant. Dann findet für Stralsund ein Probealarm statt, über den die Öffentlichkeit vorher informiert wird.

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