Während des Wirtschaftsforums am 12.09. der Hansestadt Stralsund gab Oberbürgermeister Alexander Badrow bekannt, dass sich auf dem Gelände des Maritimen Industrie- und Gewerbeparks Volkswerft Stralsund ein weiterer neuer Pächter ansiedeln wird.

Das südbadische Familienunternehmen EKATO hat sich dazu entschlossen, in Stralsund zu investieren und eine langfristige strategische Partnerschaft mit der Hansestadt und den ansässigen Unternehmen Ostseestaal, Seehafen Stralsund und weiteren lokalen Partnern aufzubauen.

EKATO bietet optimierte Rührtechnik für alle prozessorientierten Branchen und hat sich innerhalb der letzten 90 Jahren zum Weltmarkführer in der Rühr- und Mischtechnik entwickelt.
Am Standort Stralsund werden künftig vor allem Großrührwerke montiert sowie sehr große Stahl-Rührorgane für den weltweiten Export gefertigt.

Mit der neuen Ansiedlung wird das vorhandene Werftgelände weiter mit Leben gefüllt.

Für Oberbürgermeister Alexander Badrow ist es nur folgerichtig, dass EKATO sich für Stralsund interessiert: „Wir bieten auf dem Gelände der Volkswerft eigentlich alles, was das Unternehmerherz begehrt: Flächen, Infrastruktur und – besonders wichtig – freien Zugang zum Wasser. Wir freuen uns sehr, dass EKATO hier ansässig wird, denn Rührwerke braucht es immer und überall – von der Kosmetik- über die Pharma- und Chemie- bis hin zur Nahrungsmittelindustrie. Unsere Vision vom maritimen Industrie- und Gewerbepark Volkswerft geht mehr und mehr auf: multifunktional und krisensicher, also ohne Klumpenrisiko und mit großer Bandbreite an Produktion und Dienstleistungen.“

Mit der Eröffnung der EKATO Nord GmbH möchte EKATO einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft leisten, zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig die Kompetenz im Bereich der industriellen Prozesslösungen weiter unter Beweis stellen.

Dominik Beyland, Geschäftsführer der EKATO Nord erläutert, dass das Engineering und Design als Kernkompetenz von EKATO in Schopfheim verbleiben wird. Ein Teil der Fertigung und Montage der immer größer werdenden Rührwerke sollen nun künftig im Norden Deutschlands erfolgen. Durch die Anbindung über den Seeweg können so Sondertransporte quer durch Deutschland stark reduziert werden und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Dennis Lindgens, Leiter Sonderprojekte, sieht mit der Entscheidung die Chance, neben den transportbedingten Umweltaspekten auch bei den internationalen, logistischen Herausforderungen für alle Seiten Vorteile zu schaffen. Denn für solche großen Komponenten kommen auch die Sondertransporte an ihre Grenzen. Erst kürzlich war eine Autobahnbrücke zu tief für eines der Rührwerkskomponenten und der Transport musste auf die Landstraßen verlagert werden, mit entsprechenden zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen.

EKATO ist davon überzeugt, mit EKATO Nord die bestehende Unternehmensgruppe zu verstärken und die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern zu können.

Aktuell sucht das Unternehmen nach zusätzlichem Personal in Stralsund und bietet interessante Karrieremöglichkeiten in einem innovativen und zukunftsorientierten Unternehmen.
Mehr Informationen zu den offenen Stellen sind zu finden im Karriereportal:
career.ekato.com.

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EKATO NORD: Neuer Pächter baut große Rührwerke 2

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