Am 14.06.2024 erschien eine 73-jährige Deutsche im Polizeihauptrevier Bergen und erstattete Anzeige wegen des Verdachts des Betruges.

Da ihr Mann bereits bei einem vermeintlichen Broker seit Ende Mai 2024 Geld investiere, hatte sie sich auch dazu entschlossen und ein Kundenkonto auf der Website “Mega26.com” eröffnet. Hierzu war sie telefonisch in Kontakt mit einem mutmaßlichen Kundenbetreuer. In der weiteren Folge überwies sie 5.000 Euro auf ein ihr benanntes Konto. Sowohl der direkte Kontakt mit den Mitarbeitern, als auch die Internetseite erschienen der Geschädigten zunächst seriös. Sie wurde dann aber unsicher und recherchierte die Firma im Internet. Hier erhärtete sich der Verdacht, dass sie einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen sei.

Am Folgetag erstattete ihr Ehemann, ein 73-jähriger Deutscher ebenfalls Anzeige. Er hatte auch bei dieser Website ein Kundenkonto eingerichtet und konnte sein Depot augenscheinlich einsehen. Er wollte sein Depot auflösen und sich sein avisiertes Guthaben von mehr als 4.000 Euro auszahlen lassen. Leider war das nicht möglich, er wurde aber von seinem persönlichen Berater kontaktiert, welcher ihm versicherte, dass er in der Folgewoche sein Guthaben ausbezahlt bekäme. Gleichzeitig verlangte er, dass weitere Transaktionen vorgenommen werden sollten. Das lehnte der Geschädigte aber ab. Auf Grund der Recherchen seiner Frau geht er nun auch davon aus, Opfer eines Betruges geworden zu sein und erstattete Anzeige.

Die Polizei rät daher auf folgende wichtige Hinweise zu achten:

   - Kein seriöser Broker wird eine bestimmte Rendite versprechen 
     oder zu einer bestimmten Anlagesumme drängen.
   - Besondere Vorsicht ist bei automatisierten Handelssystemen 
     geboten. - Auch die Forderung nach Überweisung von Steuern, 
     sollte ein deutliches Warnsignal sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

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