Am Montag, dem 28.11.2022 meldet gegen 16:00 Uhr eine 34-jährige Hinweisgeberin der Polizei in Stralsund, dass ihre 65-jährige Schwiegermutter auf einem hiesigen Supermarktparkplatz einen Audi A4 gesehen hat, mit identischen amtlichen Kennzeichen, wie sie am Ford Kuga der Hinweisgeberin seien.

Die Beamten machten sich umgehend auf den Weg. Zwischenzeitlich fuhr ein Mann mit dem betreffenden Audi zu einem anderen Supermarktparkplatz – die Schwiegermutter blieb dran. Als die Beamten vor Ort eintrafen, war der Audi zwar weg, konnte aber aufgrund der Zeugenaussagen der Schwiegermutter im Nahbereich parkend festgestellt werden. Die Beamten schauten sich das Auto genauer an, als der 37-jährige Fahrzeugverantwortliche dazukam. Auch konnte er anhand der Zeugenaussage als mutmaßlich vorheriger Fahrer identifiziert werden. Eine Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen in der Vergangenheit mal zu dem Auto gehörten, es mittlerweile aber mit anderen Kennzeichen zugelassen ist. Entsprechende Strafanzeigen wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs und Urkundenfälschung wurden aufgenommen. Damit aber nicht genug. Die Überprüfung der Person ergab, dass noch ein offener Haftbefehl bestand. Diesen vermochte der Delinquent durch Zahlung von 1.500 Euro gerade noch so abzuwenden.

Nichts desto trotz musste er mit den Beamten mit. Während der Sachverhaltsaufnahme ergaben sich nämlich Anhaltspunkte dafür, dass der Tatverdächtige unter Einfluss von Betäubungsmittel stehen könnte. Eine Blutprobenentnahme wurde zur Beweiserhebung durch einen Arzt durchgeführt. Sollte das Ergebnis positiv sein, wird er sich auch hierfür verantworten müssen.

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