Stralsunds Zukunft wird mobil und maritim! Gestern gab es großartige Neuigkeiten für unsere Hansestadt: Im Rahmen der Energieministerkonferenz in Stralsund hat Dr. Wolfgang Blank, der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, gleich vier wichtige Zuwendungsbescheide an Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow übergeben.
Die Botschaft des Ministers ist klar: „Wir machen Stralsund investitionsstark und mobil für die Zukunft.“ Und das ist ein Doppelpack, der es in sich hat!
⚓ Maritimer Turbo für die Volkswerft
Der größte Teil der Förderung fließt in die langfristige Stärkung des maritimen Industriestandortes Stralsund – allen voran die Volkswerft und das angrenzende Gebiet Franzenhöhe.
Was passiert konkret?
- Vorbereitende Planung für den MIG (Maritimer Industrie- und Gewerbepark): Das Land unterstützt die Planung und den Ausbau des Areals mit rund 3,44 Millionen Euro. Ziel ist es, Hallen-, Bau- und Logistikflächen unmittelbar an der Kaikante neu zu ordnen.
- Flächenfreimachung: Weitere rund 3,79 Millionen Euro sind für erste Baufeldfreimachungen, Altlastensanierungen und Rückbauten bestimmt.
Warum ist das wichtig? Die Volkswerft ist gefragter denn je – von Spezialstahlbau bis Offshore-Zulieferung. Minister Dr. Blank betont: „Das stärkt den Standort, sichert gut bezahlte Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität für weitere Ansiedlungen. Davon profitiert die gesamte Region.“ Stralsund wird damit langfristig als wichtiger Industriestandort etabliert.
🚴 Volle Fahrt voraus: Lücken im Radverkehr schließen
Die zweite Fördersäule betrifft unsere Alltagsmobilität: den Radverkehr! Ziel ist der Aufbau eines sicheren, lückenlosen und attraktiven Radverkehrssystems für Pendler, Schüler und Sportler.
Minister Dr. Blank: „So schaffen wir spürbare Verbesserungen für die Menschen, die hier vor Ort jeden Tag mit dem Rad unterwegs sind.“
Die zwei geförderten Radprojekte:
- Zwischen Blütenweg und Barther Straße: Mit rund 310.000 Euro wird ein rund 390 Meter langer, unbefestigter Weg zum modernen, 2,5 Meter breiten Radweg ausgebaut. Das schließt eine wichtige Lücke zwischen den Wohngebieten im Westen und der Innenstadt/Altstadt.
- Lückenschluss Barther Straße: Rund 410.000 Euro fließen in den Neubau eines Einrichtungsradwegs. Er schließt die Lücke zwischen der Radverbindung durch den Stadtwald und dem Grünhufer Bogen. Hier wird nicht nur der Radweg gebaut, sondern auch die Bushaltestelle ausgebaut und eine wichtige Mittelinsel zur sicheren Straßenquerung errichtet.
Beide Radprojekte werden mit Bundesmitteln aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ unterstützt und machen unsere Stadt fahrradfreundlicher und sicherer.
Fazit des Ministers: „Wir investieren gezielt dort, wo Infrastruktur wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht und alltägliche Wege sicherer macht. Stralsund wird damit attraktiver – für Unternehmen, Beschäftigte, Familien und Gäste.“
Eine großartige Nachricht zum Jahresende, die zeigt, dass Stralsund fit für die Zukunft gemacht wird!