Mann randaliert im Einkaufscenter in Stralsund – Polizei nimmt ihn in Gewahrsam

VonDaniel Siedenstrang

26. Februar 2026

Ein polizeibekannter Mann hat am gestrigen Nachmittag in einem Einkaufscenter in der Ossenreyerstraße in Stralsund für einen größeren Einsatz von Ordnungsamt und Polizei gesorgt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:00 Uhr im Stadtgebiet der Hansestadt Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Was ist passiert?

Nach Angaben der Polizei missachtete der Mann ein gegen ihn bestehendes Hausverbot in einem Einkaufscenter in der Ossenreyerstraße.

Als ein Mitarbeiter des Ordnungsamts Stralsund ihn aufforderte, das Gebäude zu verlassen, reagierte der Mann aggressiv. Er begann zu randalieren, riss einen Feuerlöscher aus der Wand und wollte diesen offenbar gegen den Mitarbeiter werfen. Anschließend lief er in ein Geschäft innerhalb des Centers.

Daraufhin wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen.

Polizeieinsatz in der Ossenreyerstraße

Als die eingesetzten Beamten vor Ort eintrafen, trafen sie auf einen sehr aggressiven Mann. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, musste er mit Handschellen gefesselt werden.

Bereits am Vormittag war die Polizei in Stralsund im Einsatz gewesen, weil derselbe Mann Passanten in einem Parkhaus belästigt hatte. In diesem Zusammenhang war ihm ein Platzverweis ausgesprochen worden.

Mit seinem erneuten Auftreten am Nachmittag verstieß er somit nicht nur gegen das Hausverbot des Einkaufscenters, sondern auch gegen den noch gültigen Platzverweis der Polizei.

Gewahrsam zur Verhinderung weiterer Straftaten

Da der Mann bereits am Vormittag polizeilich aufgefallen war und erneut aggressiv auftrat, entschieden die Einsatzkräfte, ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam zu nehmen.

Er wurde zum Polizeirevier gebracht und verbrachte dort die Nacht.

Nach aktuellen Erkenntnissen wurde bei dem Vorfall im Einkaufscenter in Stralsund niemand verletzt.

Hintergrund: Hausverbot und Platzverweis

Ein Hausverbot wird in der Regel durch den Betreiber oder Eigentümer einer Einrichtung ausgesprochen und untersagt einer Person das Betreten der Räumlichkeiten.

Ein Platzverweis hingegen wird durch die Polizei erteilt und verpflichtet eine Person, einen bestimmten Ort zu verlassen und für einen festgelegten Zeitraum nicht zurückzukehren. Ein Verstoß gegen einen bestehenden Platzverweis kann weitere polizeiliche Maßnahmen nach sich ziehen.

Im vorliegenden Fall im Einkaufscenter in der Ossenreyerstraße lagen beide Maßnahmen vor.

Was bedeutet das für Bürger in Stralsund und Vorpommern-Rügen?

Für Besucherinnen und Besucher von Einkaufscentern, Parkhäusern und öffentlichen Einrichtungen in Stralsund zeigt der Vorfall, dass bei aggressivem Verhalten schnell reagiert wird.

Die Zusammenarbeit zwischen Ordnungsamt und Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen soll sicherstellen, dass sich Bürgerinnen und Bürger, Familien sowie Pendler im öffentlichen Raum sicher bewegen können.

Dass niemand verletzt wurde, ist nach aktuellem Stand den schnellen Maßnahmen der Beteiligten zu verdanken.

Polizei bittet um Aufmerksamkeit

Auch wenn in diesem Fall keine Verletzten zu beklagen sind, machen derartige Vorfälle deutlich, wie wichtig es ist, bei aggressivem Verhalten frühzeitig Hilfe zu holen.

Wer in Stralsund oder im Landkreis Vorpommern-Rügen vergleichbare Beobachtungen macht, sollte sich an die Polizei wenden.

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Sundblick Nachrichten

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