Stralsund. Was bedeutet Heimat heute? Was braucht es, damit Menschen sich heimisch fühlen – und was gefährdet dieses Gefühl? Diesen Fragen widmet sich am Dienstag, 1. September 2026, um 19 Uhr eine öffentliche Gesprächsveranstaltung in der Alten Eisengießerei in Stralsund.
Unter dem Titel „Ist das noch/schon mein Land?“ lädt PEN Berlin dazu ein, über Heimat, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie zu diskutieren. Dabei soll der Begriff Heimat aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden.
Was ist Heimat – und wem gehört der Begriff?
Die Veranstalter greifen einen Begriff auf, der politisch und gesellschaftlich sehr unterschiedlich besetzt ist. Heimat spiele sowohl in konservativen Milieus eine Rolle als auch in rechtsextremen Kreisen, die den Begriff zu vereinnahmen versuchten. Gleichzeitig werde er auch links der politischen Mitte diskutiert.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie viel Heimat braucht der Mensch? Was ist notwendig, um sich an einem Ort zu beheimaten? Kann es mehrere Heimaten geben? Und existiert ein spezifisch ostdeutsches Heimatgefühl?



Drei Gäste diskutieren in Stralsund
Für das Gespräch kommen der Journalist und Autor Steffen Dobbert, der Romancier und Lyriker Matthias Nawrat sowie die Schriftstellerin Sophie Sumburane nach Stralsund.
Gemeinsam wollen sie über Heimat und Demokratie sowie darüber sprechen, was eine Gesellschaft zusammenhält und was sie auseinanderdriften lässt.
Eine besondere Rolle soll dabei das Publikum spielen. Die Veranstaltung ist ausdrücklich als offenes Gespräch angelegt: Besucherinnen und Besucher können diskutieren, widersprechen, ergänzen und damit den Verlauf des Abends mitgestalten.
Moderiert wird die Veranstaltung von Deniz Yücel und Aron Boks vom PEN.
Veranstaltung auf einen Blick
Termin: Dienstag, 1. September 2026, 19 Uhr
Ort: Alte Eisengießerei, Frankenstraße 61, Stralsund
Thema: „Ist das noch/schon mein Land?“ – Gespräch über Heimat und Demokratie
Eintritt: frei