"MERRY HARMONICA"

Wann

19. Dezember 2025    
20:00

Wo

Klinikumskirche zu Stralsund
Rostocker Chaussee 70, Stralsund, 18437
„MERRY HARMONICA“

KONSTANTIN NIKLAS REINFELD,

MUNDHARMONIKA

BENYAMIN NUSS,

KLAVIER

Dieses Programm  ist eine musikalische Reise

durch das Land der traditionellen Weihnachtslieder.

Und das wäre nichts Ungewöhnliches,

wäre da nicht die Tatsache,

dass der Frontmann und Hauptinstrumentalist

hier ein Mundharmonikaspieler ist.

Zusammen mit dem Pianisten Benyamin Nuss

erklingt eine ungewöhnliche,

sehr virtuose und spannende Version

von traditionellen Weihnachtsliedern –

einmal ganz anders….

 

PROGRAMM:

Joan Javits, Philip Springer, Tony Springer
„Santa Baby“

Sia Furler, Greg Kurstin
„Snowman“

Joe Beal, Jim Boothe
„Jingle Bell Rock“

Traditional (Text: John Newton)
„Amazing Grace“

Hugh Martin, Ralph Blane
„Have Yourself a Merry Little Christmas“

Eduard Ebel
„Leise rieselt der Schnee“

James Lord Pierpont
„Jingle Bells“

Vince Guaraldi, Lee Mendelson
„Christmas Time Is Here“

Ryuichi Sakamoto
„Merry Christmas Mr. Lawrence“

John Lennon, Yoko Ono
„Happy Xmas (War Is Over)“

Traditional (Melodie), Ernst Anschütz (Text)
„O Christmas Tree“

Jester Hairston
„Mary’s Boy Child“

Mel Tormé, Robert Wells
„The Christmas Song“

Konstantin Niklas Reinfeld

Konstantin Reinfeld zählt zu den international führenden Virtuosen auf der Mundharmonika und gilt als Wegbereiter für die künstlerische Neupositionierung des Instruments im klassischen und zeitgenössischen Kontext. Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Mundharmonika-Festivals in Europa und Asien und trat bei globalen Kulturereignissen wie der Expo 2020 in Dubai und der Expo 2025 in Osaka auf. 2019 wurde er mit dem Opus Klassik, dem wichtigsten deutschen Klassikpreis, ausgezeichnet – für seine wegweisende solistische Arbeit, oft in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Benyamin Nuss.

Reinfeld trat als Solist mit renommierten Orchestern wie der Staatskapelle Weimar, der NDR Radiophilharmonie, dem WDR Funkhausorchester, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe und der Big Band der Deutschen Oper Berlin auf – und interpretierte dabei etablierte Konzertwerke für Mundharmonika, Klavier und Orchester. Darüber hinaus spielte er auf internationalen Festivalbühnen und arbeitete mit Künstlern wie Saad Lamjarred, Nathan East und Joscho Stephan zusammen – und bringt die Mundharmonika damit souverän in Jazz-, Pop- und Weltmusik-Kontexte.

Als Produzent und Mixing Engineer ist Reinfeld international tätig. Er war an Veröffentlichungen von Acts wie Masterkraft, Rashmeet Kaur, Gaz Mawete, Ice Prince, Carla Prata und Lioness beteiligt. Sein Spiel ist in arabischen Pop-Produktionen (u. a. mit Omar Nasr) ebenso präsent wie in europäischen Crossover-Projekten mit Künstlern wie Parov Stelar.

 

Als ehemaliger Student des Harmonika-Pioniers Howard Levy zählt Reinfeld auch im Bereich der Lehre und Methodik zu den Wegbereitern: Sein Lehrbuch, erschienen bei Hal Leonard, gilt heute als internationaler Referenzstandard. Als Künstler, Pädagoge und Produzent prägt er die weltweite Entwicklung der Mundharmonika nachhaltig mit.

 

Benyamin Nuss

Bereits mit sechs Jahren bekommt Benyamin Nuss Klavierunterricht. Inspiriert und gefördert wird er dabei von seinem Vater, dem Posaunisten Ludwig Nuss, und dessen Bruder Hubert, einem Pianisten, beides international renommierte Jazzmusiker und Komponisten. So wächst Benyamin nicht nur mit Musik unterschiedlicher Genres auf, sondern macht Klassik und Jazz regelrecht zu seiner Passion. Als Zehnjähriger beginnt er, angeregt durch „Doctor gradus ad parnassum“ aus „Children’s Corner“, sich intensiv mit dessen Komponisten Claude Debussy und bald auch mit dem Werk von Maurice Ravel zu befassen.

Faszinieren ihn anfangs vor allem die Klangfarben und Harmonien der Impressionisten, so findet er bald mehr und mehr zu den Romantikern – Rachmaninow, Liszt und Chopin gehören noch heute zu seinen Lieblingskomponisten. Wie elegant und emotional er deren Musik verinnerlichte, beweisen auch die ersten Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, beim Steinway Wettbewerb (2005), beim internationalen Wettbewerb „Prix d’amadeo de piano“ (2006), sowie ein Stipendium der Hochbegabtenstiftung „Best of NRW“ (2008). Benyamin Nuss, der seit 2008 an der Musikhochschule Köln bei Prof. Ilja Scheps studiert, lebt seine Leidenschaft zur Musik – im Konservatorium, bei Klavierkonzerten in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt und auf Tournee mit Jazzbands. Kein geringerer als Rolando Villazón stellte ihn in der TV-Produktion „Die Stars von Morgen“ einem großen europäischen Publikum vor.
Im In- und Ausland konzertierte Benyamin als Solist mit diversen Spitzenorchester von Köln über Stockholm und Tokio, bis hin zu Chicago und London. Er holte sich zudem Anregungen bei Anatol Ugorsky, Stanislav Bunin, Dmitri Bashkirov und Ragna Schirmer. 2015 Benyamin Nuss geht zum 2. Mal in China auf Tournee und tourt mit dem japanischen Dirigenten Kazuki Yamada und Gershwins „Rhapsody in Blue“/Ravels „Klavierkonzert in G“ durch Japan touren.

Doch neben den Klassikern besitzt Nuss eine tiefe Faszination für die Welt der digitalen Spiele und ihr Klangwelten. Mit Pianoversionen bekannter Spielesoundtracks gelingt es Nuss mit großem Erfolgt auch junge Zuhörer in die Konzerthäuser zu locken und spielt auf großen Messen und Conventions der Videospieleszene. 2019 veröffentlicht Benyamin Nuss erstmalig bei dem Berliner Label Neue Meister das Pianoalbum „Fantasy Worlds“ – eine Hommage an die Klangwelten der Videospielmusik von Nobuo Uematsu, Masashi Hamauzu, Yoko Shimomura, Hitoshi Sakimoto, Masayoshi Soken und dem Spieleklassiker „Final Fantasy“.

 

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