| Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791)
Klavierquartett Es-Dur KV 493
Frank Bridge
(1879-1941)
Phantasy Quartet (1910)
Antonín Dvořák
(1841-1904)
Klavierquartett Nr.2 Es-Dur op.87
Elisabeth Weber, Violine
Piotr Szumieł, Viola
Antoaneta Emanoilova, Violoncello
Stephan Imorde, Klavier
Interpreten:
Elisabeth Weber:
Geboren in Thüringen, studierte Elisabeth Weber zunächst in Weimar, später dann in Berlin und London bei Jost
Witter, Antje Weithaas und David Takeno. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe (u.a. „Joseph Szigeti“
Budapest, „Louis Spohr“ Freiburg, „Max Rostal“ Berlin) ist sie seither Gast vieler Festivals wie in Warschau,
Schleswig-Holstein und Budapest und spielte mit Orchestern unter anderem des Saarländischen und Hessischen
Rundfunks, dem Budapest State Orchestra, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin oder dem European Union
Chamber Orchestra. Sie widmet sich mit Vorliebe der Kammermusik in allen Formen, trat dabei auf im
Concertgebouw Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Wigmore Hall London in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Tabea Zimmermann,
Martin Helmchen, Sabine Meyer, Antje Weithaas, Isabelle Faust oder Boris
Pergamenschikow. Im Jahr 2005 gründete Elisabeth Weber mit ehemaligen Kommilitonen der Berliner
Musikhochschule das Eisler Quartett, welches auch die Zusammenarbeit und den Austausch mit Musikern pflegt,
wie den Klarinettisten Wolfgang Meyer und Martin Spangenberg. Als Konzertmeisterin des Orchestre de
Chambre de Lausanne, des Zürcher Kammerorchesters und des Mahler Chamber Orchestras arbeitete Elisabeth
Weber u.a. mit den Dirigenten Christian Zacharias, Claudio Abbado, Andras Schiff und Daniel Harding
zusammen. Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie bei Ars Musici und CAvi-music erschienene CDs
dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Elisabeth Weber hat seit 2006 eine Professur für Violine an der
Musikhochschule Lübeck und gibt alljährlich Meisterkurse u.a. im Palazzo Ricci in Montepulciano.
Antoaneta Emanuilova, Cello
Antoaneta Emanuilova ist international als Kammermusikerin, Solistin, Solocellistin und Dozentin tätig. Sie war
Solocellistin des Gürzenich-Orchesters Köln und Mitglied des Mahler Chamber Orchestra. Als 1. Solocellistin
arbeitete sie regelmäßig mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer und gastierte bei führenden
Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra oder dem SWR Stuttgart. In der Ära Claudio Abbados war
sie Mitglied des Lucerne Festival Orchestra. Aktuell widmet sich Emanuilova hauptsächlich der Kammermusik
und dem Unterrichten. Sie spielte mit Musikern wie Jörg Widmann, Nils Mönkemeyer, Anna Prohaska, Amihai
Grosz und dem Kuss-Quartett, und ist seit 2012 Mitglied des Oberon Trios. Seit über zehn Jahren leitet sie eine
eigene Celloklasse an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Piotr Szumieł, Viola
Piotr Szumieł gehört zu den vielseitigsten Bratschisten seiner Generation. Darüber hinaus ist er Professor für
Bratsche sowie gefragter Juror und Dozent bei Meisterkursen. Bereits in jungen Jahren war er Träger zahlreicher
renommierter Preise bei internationalen Wettbewerben, unter denen besonders der Sieg im Jan Rakowski Viola
Wettbewerb in Posen 1998, der Sonderpreis beim 36. Internationalen Instrumentalwettbewerb in
Markneukirchen 2001, ein 2. Preis beim 9. Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb 2002 im
österreichischen Pörtschach sowie der 3. Preis beim Internationalen Violawettbewerb in Wien 2004 Erwähnung
verdienen. In den Jahren 2002 bis 2008 war er Mitglied und Solobratschist der Dresdner Philharmonie und des
Philharmonischen Kammerorchesters Dresden. Zusätzlich betreibt er seit vielen Jahren eine sehr intensive
pädagogische Arbeit – in den Jahren 2005–2024 war er Dozent für Viola und Kammermusik an der Hochschule
für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden sowie an der Karol Szymanowski Musikakademie in Kattowitz
(2013–2018). Seit Oktober 2019 ist Piotr Szumieł Professor für Viola und Leiter der Streicherabteilung an der
Hochschule für Musik und Theater Rostock. Piotr Szumieł spielte in der Londoner Wigmore Hall, der Berliner
Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und dem Wiener Musikverein, der Carnegie Hall, dem Megaron in
Athen, der K.lner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Zürich, der Cité de la musique Paris,
dem Palais des Beaux Arts Brüssel, dem Konserthuset Stockholm, dem Concertgebouw Amsterdam, der
Warschauer Philharmonie und vieles mehr. Neben seiner solistischen und didaktischen Tätigkeit widmet er sich
intensiv dem 2006 gegründeten „Apollon Musagète Quartett“.
In weniger als zwei Jahren seit seiner Gründung hat sich das Ensemble nicht nur
bei den Kritikern, sondern auch bei den Juroren der renommiertesten Kammermusikwettbewerbe herausragende
Anerkennung erworben. Nach dem Gewinn internationaler Musikwettbewerbe in Wien und Florenz etablierte
sich das Quartett schnell als feste Größe in der europäischen Musikszene,
nachdem es beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD den 1. Preis und fast alle Sonderpreise erhielt.
Als Solist trat mit zahlreichen Orchestern auf, darunter die Dresdner Philharmonie, BBC Symphony Orchestra,
Radio-Sinfonieorchester Wien, Philharmonisches Kammerorchester Dresden, BBC National Orchestra of Wales,
Staatsorchester Kassel und das Polnische Nationale Radio-Sinfonieorchester in Kattowitz.
Piotr Szumieł studierte an der Fryderyk-Chopin-Musikakademie seiner Heimatstadt Warschau in der
Bratschenklasse von Prof. Stefan Kamasa, wo er 2001 sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Später setzte
er sein Bratschenstudium bei Prof. Wolfgang Klos und Kammermusik bei Prof. Johannes Meissl an der
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort, wo er 2010 auch sein Studium mit Auszeichnung
abschloss.
Stephan Imorde, Klavier
studierte bei Renate Kretschmar-Fischer an der Hochschule für Musik Detmold, bei Leonard Hokanson an der
Indiana University School of Music in Bloomington (USA) und legte schließlich unter Anatol Ugorski wiederum
an der Hochschule für Musik Detmold sein Konzertexamen ab. Entscheidende Impulse verdankt er vor allem der
Begegnung mit dem ungarischen Pianisten Geörgy Sebök.
Er wurde im Laufe seines Studiums auf vielfältige Weise gefördert und mit Preisen ausgezeichnet. Er war u.a.
Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
(DAAD).
Schon früh begann er, sich intensiv mit unterschiedlichstem Kammermusikrepertoire auseinander zu setzen, das
bis heute einen großen Teil seiner umfangreichen Konzerttätigkeit einnimmt. Er gründete noch im Studium das
Novalis-Trio, das mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde und bildet seit mehr als zwanzig Jahren ein viel
beachtetes Duo mit dem Geiger Ulf Schneider. In dieser Formation gastiert er u.a. in Konzerthäusern wie der
Laeisz-Halle Hamburg oder dem Festspielhaus Baden-Baden und erhält Einladungen zu namhaften Festivals wie
den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Schleswig Holstein Musikfestival, Festspielen Mecklenburg-
Vorpommern, den Niedersächsischen Musiktagen und dem Mozartfest Würzburg. Zahlreiche Rundfunksender
wie der Norddeutsche Rundfunk, Westdeutsche Rundfunk und vor allem der Hessische Rundfunk laden das Duo
regelmäßig zu Produktionen und Konzerten ein, deren Mitschnitte häufig gesendet werden.
Mit Literatur/Musik-Programmen arbeitet das Duo mit prominenten Schauspielerinnen und Schauspielern wie
Martina Gedeck, Sophie von Kessel, Gudrun Landgrebe, Angela Winkler, Fritzi Haberlandt, Rufus Beck und
Stefan Kurt zusammen.
Stephan Imorde unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, gibt Meisterkurse
in Deutschland und Asien und ist als Juror bei internationalen Wettbewerben tätig.
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