Feuer in der Goethestraße sorgt für Großeinsatz
Demmin / Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Samstag (11. April 2026) gibt es neue Erkenntnisse zur Ursache des Feuers. Mehrere Menschen, darunter auch Kinder, wurden verletzt. Ein 39-jähriger Bewohner kam ums Leben.
Gegen 19:10 Uhr war der Brand in der Goethestraße gemeldet worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits starke Rauchschwaden aus dem Dachgeschoss des Hauses, in dem insgesamt 14 Personen lebten.
Mehrere Menschen aus Gebäude gerettet
Die Feuerwehr evakuierte insgesamt sieben Personen mithilfe einer Drehleiter aus dem Gebäude. Unter den Geretteten befanden sich vier Kinder im Alter von 3, 6, 12 und 14 Jahren sowie drei Erwachsene.
Alle Betroffenen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Klinikum Demmin gebracht und dort stationär aufgenommen.
Ein 39-jähriger deutscher Bewohner wurde leblos aus seiner Wohnung geborgen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er noch am Brandort.
Tatverdacht gegen verstorbenen Bewohner
Nach aktuellen Erkenntnissen wird kein Brandursachenermittler eingesetzt. Stattdessen gibt es einen dringenden Tatverdacht, dass der verstorbene 39-Jährige das Feuer bewusst gelegt haben könnte.
Zuvor soll es mehrfach Streitigkeiten zwischen dem polizeibekannten Mann und anderen Mietern gegeben haben.
Haus derzeit unbewohnbar
Das Mehrfamilienhaus ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Für die übrigen Bewohner wurden durch das Ordnungsamt und den Eigentümer Ausweichunterkünfte organisiert.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.
Ermittlungen dauern an
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird die Ergebnisse zeitnah an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben.