Sassnitz (ots). Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle im Stadtgebiet von Sassnitz auf Rügen haben Polizeibeamte am Dienstagmorgen, 13. Januar 2026, eine Autofahrerin gestoppt, gegen die nun mehrere Strafverfahren eingeleitet wurden. Die 43-jährige Fahrerin soll ohne gültige Fahrerlaubnis, mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug und unter Drogenverdacht unterwegs gewesen sein.
Fahrzeug außer Betrieb – Kennzeichen offenbar manipuliert
Gegen 07:15 Uhr fiel den Beamten im Rahmen der Streifentätigkeit ein Ford-Pkw auf, der daraufhin kontrolliert wurde. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits außer Betrieb gesetzt war. Zudem besteht der Verdacht, dass die Kennzeichen manipuliert wurden, wodurch der Pkw unzulässigerweise im öffentlichen Straßenverkehr genutzt wurde.
Fahrerin ohne Führerschein unterwegs
Weitere Ermittlungen ergaben, dass die 43-jährige deutsche Fahrzeugführerin aufgrund einer früheren Verkehrsstraftat nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief zwar negativ, dennoch zeigten sich bei der Frau deutliche Anzeichen, die auf einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten.
Widerstand bei Blutprobenentnahme
Zur Beweissicherung ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an, die durch einen Arzt erfolgen sollte. Während dieser Maßnahme verhielt sich die Fahrerin renitent und leistete Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Glücklicherweise blieben sowohl die Frau als auch die Beamten unverletzt.
Mehrere Strafanzeigen eingeleitet
Gegen die 43-Jährige wurden im Anschluss mehrere Strafanzeigen gefertigt. Diese umfassen unter anderem:
- Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis
- Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
- Verstöße gegen zulassungsrechtliche Vorschriften
- Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Die weiteren Ermittlungen führt nun die zuständige Polizei.